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Körperfett-Rechner

Körperfettanteil nach der US-Navy-Umfangsmethode schätzen

Geschlecht
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So schätzt der Rechner deinen Körperfettanteil

Der Rechner nutzt die US-Navy-Umfangsmethode. Aus deiner Körpergröße und wenigen Umfängen schätzt er, welcher Anteil deines Gewichts aus Fett besteht. Bei Männern zählen Taillen- und Nackenumfang, bei Frauen kommt der Hüftumfang dazu. Du brauchst nur ein Maßband – kein Gerät und keine Waage.

Richtig messen

Miss den Taillenumfang waagerecht auf Höhe des Bauchnabels, den Nackenumfang knapp unter dem Kehlkopf und den Hüftumfang an der breitesten Stelle des Gesäßes. Steh entspannt, atme normal aus und zieh den Bauch nicht ein. Das Maßband liegt flach auf der Haut, ohne einzuschnüren. Miss jeden Umfang zweimal und nimm den Mittelwert – so gleichst du kleine Ablesefehler aus.

So bedienst du den Rechner

Wähle zuerst dein Einheitensystem und dein Geschlecht. Trag dann Körpergröße, Taillen- und Nackenumfang ein; als Frau zusätzlich den Hüftumfang. Ein Klick auf „Körperfett berechnen“ zeigt den geschätzten Anteil in Prozent und ordnet ihn einer Kategorie zu. Fehlt eine Angabe oder ist der Taillenumfang kleiner als der Nackenumfang, weist dich der Rechner darauf hin, statt einen unsinnigen Wert auszugeben.

Ein Rechenbeispiel

Angenommen, du bist männlich, 180 cm groß und misst 90 cm am Bauch sowie 40 cm am Nacken. Die Methode verrechnet die Differenz aus Taille und Nacken mit deiner Größe und schätzt daraus rund 18 % Körperfett – das liegt im durchschnittlichen Bereich. Ein kleinerer Bauchumfang senkt den Schätzwert, ein größerer treibt ihn nach oben. Bei Frauen fließt zusätzlich der Hüftumfang in dieselbe Rechnung ein.

Referenzbereiche

Diese Einteilung dient nur zur groben Orientierung und ersetzt keine ärztliche Bewertung. Sie entspricht den Kategorien, die der Rechner deinem Ergebnis zuordnet:

KategorieMännerFrauen
Essenzielles Fettunter 6 %unter 14 %
Athletisch6–13 %14–20 %
Fit14–17 %21–24 %
Durchschnittlich18–24 %25–31 %
Erhöht25–31 %32–39 %
Stark erhöhtab 32 %ab 40 %

Grenzen der Schätzung

Weil nur Umfänge einfließen, unterscheidet die Formel nicht zwischen Muskel und Fett und berücksichtigt weder Knochenbau noch Fettverteilung. Wasserhaushalt, Mahlzeiten und die Spannung des Maßbands lassen den Wert von Tag zu Tag schwanken. Bei sehr muskulösen, sehr schlanken oder stark übergewichtigen Personen sowie bei ungewöhnlichem Körperbau kann die Schätzung deutlich daneben liegen. Genauer, aber aufwändiger sind DEXA, hydrostatisches Wiegen oder die Bod-Pod-Messung. Sieh das Ergebnis als Anhaltspunkt und achte eher auf die Entwicklung über Wochen als auf eine einzelne Messung.

Häufige Fragen

Wo muss ich die Umfänge messen?
Miss den Taillenumfang waagerecht auf Höhe des Bauchnabels, den Nackenumfang knapp unter dem Kehlkopf und – bei Frauen – den Hüftumfang an der breitesten Stelle des Gesäßes. Atme normal aus und zieh den Bauch nicht ein.
Wie fest darf das Maßband sitzen?
Das Band liegt flach auf der Haut, ohne einzuschnüren, und hängt auch nicht durch. Halte es rundum auf gleicher Höhe und miss jeden Umfang zweimal – bei größeren Abweichungen ein drittes Mal – und nimm den Mittelwert.
Welche Formel nutzt der Rechner?
Der Rechner verwendet die US-Navy-Umfangsmethode. Bei Männern gehen Körpergröße, Taillen- und Nackenumfang ein, bei Frauen zusätzlich der Hüftumfang. Die Umfänge werden logarithmisch verrechnet; die Schätzung liegt typischerweise etwa ±3–4 Prozentpunkte neben einer Laborreferenz.
Warum schwankt der Wert von Tag zu Tag?
Wasserhaushalt, Mahlzeiten, Salz und die Tageszeit verändern deine Umfänge um einige Millimeter, und schon das verschiebt den Schätzwert. Miss am besten morgens, nüchtern und immer unter gleichen Bedingungen, wenn du Werte über die Zeit vergleichen willst.
Wie unterscheidet sich die Schätzung von DEXA oder Caliper?
DEXA, hydrostatisches Wiegen und die Bod-Pod-Messung gelten als genauer, sind aber aufwändig und teuer. Die Caliper-Messung erfasst Hautfalten direkt, hängt aber stark von der Technik ab. Die Umfangsmethode braucht nur ein Maßband und ist deshalb ein praktischer Kompromiss für zu Hause.
Für wen ist die Formel weniger geeignet?
Weil nur Umfänge einfließen, unterscheidet die Formel nicht zwischen Muskel und Fett. Bei sehr muskulösen, sehr schlanken oder stark übergewichtigen Personen sowie bei ungewöhnlichem Körperbau kann sie danebenliegen. Nutze das Ergebnis als Orientierung und beobachte eher den Trend als den einzelnen Wert.