Werbekosten-Rechner
CPM, CPC, CPA, Kampagnen-ROI und ROAS mit einem Rechner analysieren
Werbekosten im Zusammenhang lesen
Ein günstiger Klick ist nicht automatisch ein guter Klick. Entscheidend ist, was nach dem Klick passiert: Erreicht die Anzeige die passenden Menschen, führt die Landingpage weiter und entsteht daraus eine Conversion? Der Rechner verbindet Budget, Reichweite, Klicks und Conversions zu einer einfachen Kampagnenrechnung.
CPM beschreibt die Kosten für 1.000 Impressionen. CPC zeigt, was ein Klick kostet. Aus Klicks und Conversion Rate entstehen Conversions; teilst du die Werbekosten durch sie, erhältst du den CPA. ROAS setzt den erzielten Umsatz ins Verhältnis zu den Werbekosten. Diese Kennzahlen beantworten unterschiedliche Fragen und sind zusammen aussagekräftiger als einzeln.
So nutzt du den Rechner
- Wähle die Rechenart, die zu deinen vorhandenen Daten passt.
- Für eine Kampagnenplanung gibst du Budget, CPC, Conversion Rate und den Wert einer Conversion ein.
- Mit der Deckungsbeitragsmarge legst du fest, welcher Umsatzanteil nach variablen Kosten für die Werbung verbleibt. Wenn du sie nicht kennst, lässt du sie für den reinen ROAS-Vergleich bei 100 %.
- Für eine Reichweitenrechnung nutzt du CPM, Impressionen und CTR.
- Für vorhandene Klickdaten trägst du CPC, Klicks, Conversion Rate und Conversion-Wert ein.
- Hast du nur Umsatz und Werbekosten, wähle den direkten ROAS-Vergleich.
Die Währung dient nur der Darstellung. Sie rechnet eingegebene Beträge nicht um. So kannst du mit derselben Logik verschiedene Budget-Szenarien vergleichen.
Beispiel: vom Budget bis zur Conversion
Angenommen, du planst ein Budget von 1.000, einen CPC von 2,50, eine Conversion Rate von 3 % und einen Wert von 80 pro Conversion. Das Budget ergibt 400 Klicks. Bei 3 % werden daraus 12 Conversions. Der rechnerische Wert liegt bei 960; der ROAS liegt damit bei 0,96 und die Werbekosten je Conversion bei 83,33. Bei einer Deckungsbeitragsmarge von 40 % bleiben vor Werbekosten 384 übrig.
Das Beispiel zeigt, wo du ansetzen kannst: Eine höhere Conversion Rate senkt den CPA, ohne dass du mehr Klicks kaufen musst. Ein niedrigerer CPC schafft bei gleichem Budget mehr Klicks. Ob das wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt zusätzlich von Marge, Retouren und weiteren Kosten ab.
Was die Rechnung nicht abbildet
Der Rechner ist eine Szenario-Rechnung und keine Ergebnisgarantie. Auktionen, Zielgruppen, Werbemittel, Platzierungen, Saison und Landingpage können CPM, CPC und Conversion Rate verändern. Die Deckungsbeitragsmarge fasst variable Kosten nur pauschal zusammen. Kreativproduktion, Agenturhonorare, Tools, Fixkosten und Steuern musst du weiterhin separat einplanen.
Wenn du mehrere Anzeigen testest, bewerte sie nicht nur nach ROAS. Sehr kleine Datenmengen können zufällig gut aussehen. Gib jeder Variante genug Daten und prüfe, ob die Conversion-Qualität tatsächlich vergleichbar ist.