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Kommunalsteuer-Rechner Österreich

Berechne die österreichische Kommunalsteuer mit getrennter Bruttolohnsumme und selbst geprüften Ausnahmen.

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Monatliche Arbeitslöhne des Unternehmens vor selbst geprüften Ausnahmen.
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Nur Beträge eintragen, deren Ausnahme oder Kürzung du fachlich geprüft hast.

Bemessungsgrundlage und 3-%-Steuersatz

Die österreichische Kommunalsteuer knüpft an die Arbeitslöhne an, die ein Unternehmen in einem Kalendermonat an Beschäftigte einer inländischen Betriebsstätte gewährt. Nicht jeder Bruttobezug gehört automatisch vollständig zur Bemessungsgrundlage. Trage deshalb nur selbst geprüfte Ausnahmen oder Kürzungen im zweiten Feld ein.

So benutzt du den Rechner

  1. Trage die gesamte monatliche Bruttolohnsumme des Unternehmens ein.
  2. Ziehe nur Beträge ab, die nach deiner Prüfung nicht zur Kommunalsteuer-Bemessungsgrundlage gehören.
  3. Berechne Monatssteuer und eine Hochrechnung für zwölf gleich hohe Monate.

Beispiel und Entlastungsbereich

Bei 15.000 € steuerpflichtiger Monatslohnsumme greift kein Freibetrag; 3 % ergeben 450 € Kommunalsteuer im Monat und 5.400 € bei zwölf gleichen Monaten. Liegt die gesamte Monatslohnsumme höchstens bei 1.460 €, zieht das Modell 1.095 € ab. Bis einschließlich 1.095 € fällt dadurch keine Steuer an.

Betriebsstätten, Sonderfälle und Abgrenzung

Bei Betriebsstätten in mehreren Gemeinden, Wanderunternehmen, Befreiungen oder besonderen Vergütungen können Zuordnung und Bemessungsgrundlage abweichen. Die Wiener Dienstgeberabgabe und andere Lohnnebenkosten sind nicht Teil der Kommunalsteuer. Der Rechner verwendet den zum 28. Juli 2026 geprüften Stand von § 9 KommStG; Details zur Lohnbasis prüfst du separat.

Offizielle Erläuterung des österreichischen Unternehmensserviceportals

Häufige Fragen

Wer schuldet die Kommunalsteuer?
Grundsätzlich schuldet das Unternehmen die Steuer für Arbeitslöhne an Beschäftigte einer in Österreich gelegenen Betriebsstätte. Rechtsform und konkrete Ausnahmen sind separat zu prüfen.
Welche Löhne gehören zur Bemessungsgrundlage?
Ausgangspunkt ist die monatliche Summe der relevanten Arbeitslöhne einer inländischen Betriebsstätte. Bestimmte steuerfreie Bezüge, Befreiungen und besondere Vergütungen können anders behandelt werden.
Welcher Steuersatz gilt?
§ 9 KommStG legt 3 Prozent der Bemessungsgrundlage fest. Der Rechner löst diesen Satz aus dem datierten österreichischen Regelvertrag auf.
Gibt es Freibeträge?
Übersteigt die gesamte monatliche Bemessungsgrundlage des Unternehmens 1.460 Euro nicht, werden 1.095 Euro abgezogen. Bei mehreren Gemeinden kann eine Aufteilung erforderlich sein.
Wie unterscheidet sie sich von der Dienstgeberabgabe?
Die Kommunalsteuer ist eine österreichweite Gemeindeabgabe auf die Lohnbasis. Die Wiener Dienstgeberabgabe ist eine separate Abgabe und wird hier nicht berechnet.
Wie entsteht der Jahreswert?
Der Rechner multipliziert die berechnete Monatssteuer mit zwölf. Schwankt die Lohnsumme, musst du die Monate einzeln rechnen und addieren.
Für welchen Rechtsstand rechnet das Tool?
Rate, Freibetrag und Entlastungsgrenze wurden am 28. Juli 2026 anhand der offiziellen österreichischen Quellen geprüft.