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E-Mail-Kampagnen-Rechner

Den vollständigen E-Mail-Funnel von der Zustellung bis zur Conversion auswerten

Verwende nach Möglichkeit eindeutige Empfänger statt aller Ereignisse.
Verwende nach Möglichkeit eindeutige Empfänger statt aller Ereignisse.

Den E-Mail-Funnel als Ganzes lesen

Eine einzelne Klickrate erklärt noch nicht, warum eine Kampagne funktioniert oder scheitert. Der Rechner verbindet Versand, Zustellung, eindeutige Öffnungen, eindeutige Klicks und Conversions zu einem Funnel. Dadurch siehst du, an welcher Stufe im eingegebenen Datensatz relativ am meisten Kontakte verloren gehen.

CTR teilt eindeutige Klicks durch zugestellte E-Mails. CTOR teilt Klicks durch eindeutige Öffnungen. Beide Kennzahlen beantworten verschiedene Fragen: CTR bewertet den gesamten zugestellten Versand, CTOR stärker die Reaktion der Personen, bei denen eine Öffnung erfasst wurde.

So verwendest du vergleichbare Daten

  1. Übernimm alle Werte aus derselben Kampagne und demselben Auswertungszeitraum.
  2. Verwende nach Möglichkeit eindeutige Öffnungen und eindeutige Klicks, damit Mehrfachaktionen einzelner Empfänger den Funnel nicht verzerren.
  3. Trage Conversions nur ein, wenn ihre Zuordnung zur Kampagne konsistent gemessen wurde.
  4. Vergleiche Kampagnen mit ähnlicher Zielgruppe, Versandart und Zielsetzung.

Die Eingaben müssen der Funnel-Reihenfolge entsprechen: Zugestellt kann nicht größer als versendet sein, Klicks nicht größer als Öffnungen und Conversions nicht größer als Klicks.

Beispiel: CTR und CTOR unterscheiden

Werden 10.000 E-Mails versendet, 9.500 zugestellt, 3.000 eindeutig geöffnet und 500 eindeutig geklickt, beträgt die CTR rund 5,26 % der zugestellten E-Mails. Die CTOR liegt bei rund 16,67 % der erfassten Öffnungen.

Eine schwache Zustellung deutet auf ein anderes Problem hin als viele Öffnungen ohne Klick. Das Diagramm hilft dir deshalb, die Stufen getrennt zu betrachten, statt nur die hervorgehobene CTR zu optimieren.

Messgrenzen und Datenschutz

Öffnungen sind technisch weniger zuverlässig als Klicks: Datenschutzfunktionen und automatische Bildabrufe können sie vorladen oder verbergen. Auch Klickscanner können Klicks auslösen, ohne dass ein Mensch bewusst geklickt hat. Die genaue Messweise unterscheidet sich zwischen Versandplattformen.

Der Rechner verarbeitet nur die eingegebenen Summen. Er bewertet weder Empfängerqualität noch Inhalt, Umsatz, Einwilligung oder rechtliche Zulässigkeit des Versands.

Häufige Fragen

Wie wird die E-Mail-CTR berechnet?
Der Rechner teilt eindeutige Klicks durch zugestellte E-Mails. So beeinflussen unzustellbare Nachrichten die Klickrate nicht.
Warum verwendet der Rechner Zustellungen statt Sendungen?
Nur zugestellte E-Mails konnten geöffnet oder geklickt werden. Sendungen bleiben für die Zustell- und Bounce Rate relevant.
Was ist der Unterschied zwischen CTR und CTOR?
CTR setzt Klicks zu Zustellungen ins Verhältnis. CTOR setzt Klicks zu eindeutigen Öffnungen ins Verhältnis und betrachtet damit eine spätere Funnel-Stufe.
Soll ich eindeutige oder alle Klicks verwenden?
Nutze eindeutige Klicker, wenn du Empfänger durch den Funnel vergleichst. Mehrfachklicks derselben Person würden die Stufen sonst verzerren.
Warum nennt der Rechner keine gute CTR?
Branche, Empfängerliste, Versandart und Kampagnenziel verändern die Raten stark. Ein neutraler Rechner sollte deshalb keine unbelegte allgemeine Benchmark vorgeben.
Warum sagt CTR allein wenig über Geschäftserfolg aus?
Klicks können ohne Conversion oder wirtschaftlichen Wert bleiben. Ergänze deshalb, wenn verfügbar, Conversions und bewerte anschließend Umsatz oder Deckungsbeitrag separat.